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Web 4.0 Art - Bezeichnung für eine Kunstrichtung

Verzweigtes Denken

Gerade im Zeitalter der Digitalisierung und des World Wide Web, das in Anlehnung an Begriffe wie Industrie 4.0, Medizin 4.0 und viele andere, schon längst das Entwicklungsstadium eines "Web 4.0" erreicht hat und angesichts der rasanten Entwicklung im Bereich der "Künstlichen Intelligenz", wird es immer wichtiger zu verstehen, wie "Intelligenz" und somit auch "Denken" überhaupt "funktionieren". Dies kann nur mit Hilfe von Bildern gelingen!

Mit meinen Bildern möchte ich meine Gedanken über die Funktionsweise des "Denkens" und das Entstehen von "Bewusstsein" und "Emotionen", sachlich illustrativ, aber auch surreal abstrakt zum Ausdruck bringen, insbesondere im Zusammenhang mit dem "Web 4.0", weshalb ich meine Werke auch als "Web 4.0 Art" bezeichne.

Nun ist es aber eben nicht so einfach möglich, komplexe Vorgänge, wie beispielsweise menschliches Denken oder das Entstehen von Bewusstsein oder Emotionen zeichnerisch darzustellen. Und dennoch verwenden täglich Millionen Menschen bei der Online-Kommunikation unzählige kleine Bildsymbole, also "Emojis" oder "Smileys".

Zwar wird damit noch nicht das "Entstehen" von Emotionen zeichnerisch dargestellt, aber natürlich sind Emojis oder Smileys eine wunderbare Ergänzung bei dem Versuch, Emotionen "mitzuteilen"!

Mehr als nur eine Ergänzung ist es aber auch nicht. Ebenso verhält es sich mit dem Versuch, "grundlegende" Funktionen des menschlichen Geistes bildhaft darzustellen. Ich will nun nicht behaupten, dass dies gänzlich unmöglich sei. Ganz im Gegenteil. Ich vertrete sogar den Standpunkt: Es ist möglich!

Gerade beim Betrachten solcher reduzierte Darstellungen, die nichts anderes als "Abstraktionen" sind, wird schnell deutlich, "dass da etwas fehlt" und durch zusätzliche Darstellungen "erweitert" werden müsste. Das folgende Beispiel soll dies verdeutlichen:

|1| - Dieses 2017 erstellte Bild soll "Denken" darstellen, das entweder "verzweigt" wie die Äste eines Baumes geschieht (Filmstreifen) oder auch klar strukturiert in Kategorien (Schubladen-Container).

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© Anita Neuron / cogniclipstudios.com

Gedanken und Sinneswahrhemungen werden sortiert oder auch ausgefiltert (Papierkorb). Neue Eindrücke können nicht nur in der realen Umgebung aufgenommen werden, sondern beispielsweise auch über Fernsehen oder Internet. Im übrigen denkt man nicht nur in Bildern, sondern vielleicht auch an Musik (Noten) oder wünscht sich gerade einen Kaffee.

Man könnte meinen, dass "Denken" damit eigentlich ganz gut bildhaft beschrieben ist. Aber das ist ein Trugschluss! Zum "Denken" gehört mehr. Viel mehr!

|2| - Während Bild 1 noch ziemlich deutlich dem Pop Art - Stil zugeordnet werden kann, wird es hier in Bild 2 schon wesentlich abstrakter, gleichzeitig aber auch konkreter. Sehen, Riechen, Schmecken, Fühlen und Hören sind nun vollständig aufgelistet und das Fühlen geschieht nicht nur über die Hautoberfläche (Tastsinn), sondern kommt auch aus dem Körperinneren, etwa beim Hungergefühl (symbolisiert durch den Magen).

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© Anita Neuron / cogniclipstudios.com

Die Blätter hingegen symbolisieren Emotionen, die wie Blätter an den Ästen eines Baumes, an den Filmstreifen-Ästen hängen oder sich von ihnen lösen, die wiederum das "verzweigte Denken" darstellen.

Eine Kombination von Bild 1 mit Bild 2 (und auch mit den beschreibenden, ergänzenden Texten) vervollständigt das Bild vom "Denken", denn in Bild 1 wurde das Thema Emotionen einfach "vergessen", obwohl "Denken" ohne Emotionen gar nicht möglich wäre...

|3| - In den beiden vorigen Bildern wurde schon grafisch dargestellt, dass man nicht nur in Bildern denkt, sondern sich auch an andere Sinneseindrücke, wie etwa den Duft einer Rose, Musik, den Geruch oder Geschmack von Speisen oder Körperempfindungen erinnern kann.

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© Anita Neuron / cogniclipstudios.com

Hier werden diese Einzeleindrücke nun zu einer Gesamtwahrnehmung verknüpft und als solche auf dem "Filmstreifen der Erinnerungen" abgelegt, die bei einem späteren "Erinnern", von diesem auch wieder abgerufen werden können. Ein weiterer Aspekt, der "Denken" beeinflusst, ist innerer oder äußerer Stress. Hier symbolisiert durch die große Wellenkurve, die von den Häusern (Stadt mit mehr Stress) bis zu den Bäumen reicht (z.B. erholsamer Parkspaziergang, weniger Stress). Neben den bekannten "Schubladen-Container" aus den vorigen Bildern, gibt es hier auch noch einen "Zeit-Container" (Sanduhr) und einen "Raum-Container" (Würfel) die zum Beispiel die zeitliche und räumliche Orientierung beim "Denken" und "Erinnern" symbolisieren könnten.

Erst die Kombination aus allen drei Bildern und den ergänzenden Beschreibungen in Textform, ergibt eine erweiterte Möglichkeit, "Denken" zeichnerisch darzustellen, im Gegensatz etwa zu der sehr einfachen Methode, in ein Bild nur die aus Comic-Heften bekannte "Denkblase" einzuzeichnen. Dennoch ist natürlich auch diese 3er-Kombination keinesfalls vollständig! So wurde etwa noch überhaupt nicht darauf hingewiesen, dass zum "Denken" ja auch die "Phantasie" gehört und viele weitere Aspekte, wie beispielweise Zukunftsplanung, Meinungen,...

Nun könnte man meinen, "Denken" sei so facettenreich und umfasse eine so große Anzahl an Einzelaspekten, wie es individuelle Meinungen, Vorlieben, Persönlichkeitsmerkmale oder eben Menschen gibt. Dabei verdrängen wir jedoch allzu häufig, dass Menschen, auch in ihrem "Denken", viel mehr Gemeinsamkeiten und Ähnlichkeiten haben als Unterschiede.

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